|
Fahrt der Tanzgruppe Rita und Elke nach Brüssel vom 15/16.05.2004
Bei der Abfahrt um 09 00 Uhr strahlte die Sonne. Alle waren pünktlich da, sogar Horst. Wenn Engel reisen. Die Fahrt verlief ohne besondere Ereignisse. Unterwegs haben wir noch eine kleine Pause gemacht und schon bald waren wir in Brüssel. Unser erstes Reiseziel war das Atomium. Mit dem Aufzug ging es in die oberste Kugel. Von hier hatten wir eine schöne Aussicht über Brüssel. Um nach unten zu gelangen fuhr der Aufzug in die mittlere Kugel, von hier mussten wir zu Fuß von Kugel zu Kugel gehen, um zum Ausgang zu gelangen. In den Kugeln wurden unterschiedliche Themen angesprochen. Bilder- und Skulpturen Ausstellung, Erlebnisse mit Ton und Licht, sowie die Erbauung des Atomiums, anhand von Filmen und Bildern. Wer wollte konnte sich am Ausgang noch das Erinnerungsfoto mit dem Marsupilami kaufen. Gleich neben an war das Mini-Europa. Hier waren aus ganz Europa die wichtigsten Gebäude im Kleinformat 1:25 vorhanden. Auf der Fahrt zum Jugendhotel hat Horst sich als Stadtplanleser bewährt. Das größere Problem bestand darin vor dem Jugendhotel einen Parkplatz zu finden. Nachdem wir dann 2 Runden im Kreis gefahren waren und noch ein bisschen rückwärts, hatte sich das aber auch erledigt. Anschließend hieß es auspacken und in 20 Minuten zum Essen kommen. Es gab Reis mit Geflügelfleisch, buntes Gemüse Allerlei und einen Pudding. Wie immer waren einige sehr begeistert vom essen. „Iiih, das will ich nicht !“. Nach dem Essen konnten wir uns noch ein wenig ausruhen, bevor es dann im Programm weiter ging.
Auf in die Innenstadt. Zu Fuß sind’s nur 20 Minuten, wenn Mädels sich nicht immer so aufführen würden vor einem Plakat von Usher. Was für ein Betrieb in der Fußgängerzone, da kommt man ja fast nicht durch. Endlich sind wir auf dem Grand’ Place „Oh hier gibt’s ein Open Air Festival. Dürfen wir hier bleiben, ihr könnt uns ja nachher abholen kommen, denn hier ist es schön“. Leider mussten wir noch weiter zum Manneken Pis. Noch ein Gruppenfoto und die Kommentare „Ist der aber klein“. Wir denken sie haben die Größe des Männleins gemeint. Danach ging’s zurück zum Festival, noch an dem Glücks-Bettler einmal reiben und schon waren wir wieder mitten im Leben. Wir Alten hatten jetzt dringend eine Pause verdient, den 14 Mädels und 1 Junge in eine Richtung zu treiben ist anstrengend. Prost! Pünktlich waren alle beim vereinbartem Treffpunkt. Es gab noch einiges zu erzählen was man so vor der Bühne erlebt hatte. Wir waren überrascht zu sehen, wie gut alle aufeinander acht gaben. Besonders die Größeren, die die Kleineren an die Hand nahmen, damit sie in dem Getümmel nicht verloren gingen. Auf dem Rückweg noch an der Fressgasse vorbei, durch eine Passage durch und schon waren wir wieder zurück.
Sonntags hieß es dann aufstehen, frühstücken und um 11 00 Uhr beim Bus sein, mit gepacktem Koffer. Das hat auch einwandfrei funktioniert. Nach einer kurzen Fahrt durch Brüssel und dem ewigem Problem, Busparkplatzsuche, hatten wir denn Festivalplatz erreicht. Der Platz war ein dreispuriger Verkehrskreisel mit einem großem Springbrunnen in der Mitte. Es war ein Straßenfest mit Ständen von unterschiedlichen Nationen. Nach einer kurzen Begrüßung unserer belgischen Betreuerin hatten wir dann noch 60 Minuten zur freien Verfügung. In dieser Zeit gab es auch das Mittagessen. Von da an hieß es nur noch 15 Minuten Tanzen, 45 Minuten Pause, 15 Minuten Tanzen, 45 Minuten Pause, usw. Insgesamt hatten wir 5 Auftritte. Als kleines Dankeschön für die Verpflegung haben wir dann noch vor dem Stand der Gastgeber getanzt. Hier war es so eng, dass die Zuschauer durch den Tanzkreis gelaufen sind! Die Auftritte waren sehr anstrengend. Wir waren den ganzen Tag in der Sonne und viele hatten die Füße weh. Gerade so bekamen wir die Mädels noch zu einem Gruppenfoto animiert. Dann ließen sich alle auf den Rasen fallen und entledigten sich aller überflüssiger Trachtenteile. Der Springbrunnen tat sein übriges dazu und in kürzester Zeit waren alle wieder quicklebendig. Nach und nach gingen die Mädels in den Bus um sich umzuziehen. Um 18 00 hieß es dann Abfahrt nach Hause.
Auch die Rückfahrt verlief ohne Probleme. Bevor wir dann eine Pause einlegten, haben wir noch einige Lieder gesungen, begleitet durch Ritas Gitarre. Nach einer längeren Rast mit Abendessen auf der Autobahn, erreichten wir Bitburg dann gegen 21 30 Uhr. Hier warteten schon einige Eltern sehnsüchtig auf ihre Zöglinge.
|